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1991/12/31 Technischer Fortschritt und Verantwortungsbewußtsein
DIR Die gesellschftliche Verantwortung von Ingenieuren
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Die gesellschftliche Verantwortung von Ingenieuren

Das bisher mehrheitlich getragene Einverständnis darüber, daß mehr Technik auch mehr gutes Leben bringt, ist zerbrochen. Aber nicht nur das Verhältnis von Technik und "gutem Leben" steht in Frage. Unsicher ist auch der gesellschaftliche Konsens darüber geworden, was "gutes Leben" bedeutet und welchetechnischen Voraussetzungen dafür gebraucht werden.

In dieser eher kulturell als ökonomisch zu verstehenden Krisensituation scheint es dringlich, mit Akteursgruppen der technischen Entwicklung in einen Dialog zu treten, um technikbedingte Risiken und Probleme zu erörtern, mögliche Ziele sozialverträglicher Entwicklung zu diskutieren und derenÜbersetzung in den technischen Entwicklungsprozeß zu prüfen.

Diese Aufgabe haben sich die Autorinnen im Rahmen einer Grundlagenuntersuchung gesetzt. Im interdisziplinären Technikdialog zwischen den beiden Humanwissenschafterinnen und Ingenieuren ging es darum, am Beispiel der Informations- und Kommunikationstechnik Kriterien zur Sozialverträglichkeit undMöglichkeiten zu ihrer praktischen Umsetzung zu erkunden. Auf dieser Basis entfalten die Autorinnen das Ziel einer humanen Technikgestaltung als politisch-kulturelle Aufgabe: Welche konkreten Ansätze zeichnen sich dafür ab? Welche psychologischen, kulturellen und politisch-organisatorischen Aspektesind dabei zu berücksichtigen?

Dieses Buch wendet sich speziell an Interessierte in Human- und Technikwissenschaften und enthält eine genaue Beschreibung des kommunikativen Forschungsdesigns, das für den interdisziplinären Technikdialog von genereller Bedeutung ist. Abschließend werden zwei Expertisen zum ProblemfeldTechnikbewertung dokumentiert.

Eva Senghaas-Knobloch u. Birgit Volmerg, Technischer Fortschritt und Verantwortungsbewußtsein, Westdeutscher Verlag Opladen 1990, ISBN 3-531-12130-8, 259 Seiten, DM 46.-




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